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Travel Diary – SS22

Von am 22.06.2022

Meine Mutter führt gerne ein Tagebuch, wenn sie eine größere Reise macht. Früher hat sie dies in einem Notizbuch per Hand geschrieben und nach der Reise die Fotos ausgedruckt und eingeklebt. Dies wurde ihr aber zu mühsam und deswegen wollte sie sich eine passende App dafür runterladen. Allerdings ist sie schnell draufgekommen, dass die Apps am Markt nicht das Wahre sind oder kostenpflichtig sind. Deswegen hat sie mich gefragt/gebeten, dass ich ihr eine Travel-Diary App programmieren soll. Und das habe ich getan bzw. bin ich noch dabei.

Die Grundfunktionen stehen mal im Großen und Ganzen, wobei allerdings noch einiges an Error-Handeling fehlt. Das Design ist noch ganz am Anfang und braucht definitiv noch Arbeit.

Konzept

Das Konzept der App ist sehr simple gehalten. Der User kann ein ‘Tagebuch’ erstellen bzw. die Reise, der er/sie machen wird. Dort kann der Titel, eine Beschreibung, das Start- und Enddatum, das Land und ein Coverimage angegeben werden. Wenn der Trip erstellt ist, können Einträge erstellt werden. Hierzu muss der Trip von der Liste auswählt werden. Beim Eintrag kann man dann ebenfalls einen Titel vergeben, eine Beschreibung schreiben, das Datum, das Land und die Stadt angeben. Der Text wird mithilfe eines Rich-Editor erstellt, wo es verschiedene Einstellungen gibt, um den Text anzupassen. Überschriften, Schriftgröße und -farbe, Ausrichtung, Listen, etc.. Außerdem können auch direkt im Text Foto und Videos hinzugefügt werden. Es besteht aber auch außerhalb des Editors die Möglichkeit weitere Bilder hinzuzufügen.

Technologien

Für die Umsetzung dieser App habe ich mich für Flutter und Dart entschieden, zumal ich meine Fähigkeiten mit Flutter und mit der Programmiersprache Dart verbessern wollte und dies eine gute Gelegenheit war. Für die Datenbank habe ich mich für HiveDB entschieden, da diese auch offline funktioniert (was bei der App essentiell ist).

Lesson Learned

Ich habe bei der Umsetzung definitiv einiges gelernt, zumal alle verwendeten Technologien Neuland für mich waren. Die größten Probleme die ich bei der App hatte, waren zum Einen, dass Flutter bzw. Dart noch relativ jung sind und es nicht für alle Fehler bereits eine Lösung im Internet gibt und somit die Fehlerbehebung teilweise länger dauerte. Zum Anderen habe ich für das Projekt definitiv weniger Zeit eingeplant, als ich investiert habe. Ich habe unterschätzt, dass ich mich erst mit den neuen Technologien beschäftigen muss und somit mehr Zeit für die Umsetzung der Grundfunktionen gebraucht habe.

Zukunftsausblick

Wie man sieht, ist die App noch nicht fertig und wird im Sommer weiterentwickelt, damit meine Mutter die App im September verwenden kann. Ich bin gespannt, wie viel Zeit ich noch investieren muss, damit die App einwandfrei einsatzbereit ist. Auf jeden Fall habe ich gelernt, dass ich nicht unterschätzen sollte, wie viel Zeit eine App (auch wenn sie nur einen kleinen Funktionsumfang hat) zum Entwickeln braucht.

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